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PLM-Lexikon

Gängige Begriffe aus der technischen IT

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Acatec

Softwarehersteller von Spyydmaxx, einer Lösung für Produktkonfiguration.

Unterstützt für die CAD-Automation werden u.a. NX, Solid Works, Inventor und Pro/Engineer.

Acis

ACIS: Volumenkernel von Dassault Systems Spatial, der zu einem Quasi-Standard geworden ist und in einer Reihe von CAD-Programmen eingesetzt wird. ACIS ist in der objektorientierten Programmiersprache C++ geschrieben und zeichnet sich durch eine offene Systemarchitektur aus. In ACIS können auch Draht- und Flächenmodelle verwaltet und manipuliert werden.
Spatial wurde 1986 gegründet und entwickelt seitdem den 3D-Modellierkernel.

Anforderungsmanagement

Anforderungsmanagement ist eine Managementaufgabe für die effiziente und fehlerarme Entwicklung komplexer Systeme. Es umfasst die Themengebiete Anforderungsdefinition und Anforderungsverwaltung.

Anforderungsdefinition beinhaltet dabei die Teilgebiete Anforderungsermittlung, Anforderungsdokumentation und Anforderungsvalidierung, während Anforderungsverwaltung Maßnahmen zur Steuerung, Kontrolle und Verwaltung von Anforderungen, also Risikomanagement, Änderungsmanagement und Umsetzungsmanagement umfasst.

Applicon

Hersteller des CAD/CAM-Systems Bravo. Das Unternehmen wurde 1980 an Schlumberger verkauft. Im Jahre 1999 wurde das Unternehmen dann von UGS, welches zu EDS gehörte, übernommen. UGS wurde in Q1 2007 von Siemens ünernommen.

Aras

Aras ist ein amerikanischer Softwarehersteller für Enterprise Open Source PLM-Anwendungen. Das privat finanzierte Unternehmen hat seinen Firmensitz in Andover, USA, sowie eine Europazentrale in Solothurn, Schweiz.

Aras Innovator

Die PLM-Lösung Aras Innovator verknüpft das Enterprise Open Source-Geschäftsmodell mit innovativen Technologien: Anwender erhalten eine moderne Anwendung mit einer modellbasierenden serviceorientierten Architektur (SOA). Das Ergebnis ist eine hochgradig skalierbare, flexible und sichere Anwendung für standortübergreifendes Product Lifecycle Management.

Zusätzlich zum klassischen PLM-Funktionsumfang unterstützt Aras Innovator das Projektmanagement nach PMI- oder APQP-Prinzipien, die Produktentwicklung inklusive CMII-basiertem Change Management sowie die Qualitätssicherung mit FMEA Risk Management. Aras Innovator arbeitet vollkommen CAD-neutral und wird über Schnittstellen mit Ihrem CAD-System integriert.

AutoCAD

AutoCAD ist Teil der CAD-Produktpalette von Autodesk zum Erstellen von 2D- und 3D-Zeichnungen mit einem PC. Die aktuelle Version AutoCAD 2011 wurde im März 2010 vorgestellt. Die Autodesk-Produktpalette ist weltweit die meistbenutzte CAD-Software mit mehr als 3 Mio. Lizenzen.

Bravo

Ein heute nicht mehr gängiges 2D-CAD-Programmpaket unter den Betriebssystem VMS, welches in Deutschland im Bereich Schiffbau weit verbreitet war.
Entwickler war das Unternehmen Applicon.

CAD

CAD (von engl. computer-aided design , zu Deutsch rechnergestützter Entwurf oder rechnerunterstützte Konstruktion) bezeichnet ursprünglich die Verwendung eines Computers als Hilfsmittel beim technischen Zeichnen. Die Zeichnung wird als ebenes, zweidimensionales Objekt (2D) mit Hilfe des Computers angefertigt. Dabei ist sie anfänglich auf Vektorbildschirmen, später auch auf normalen Monitoren sichtbar und kann mit Hilfe von Plottern und in der weiteren Entwicklung auch mit Druckern auf Papier ausgegeben werden.

Inzwischen ist in fast allen CAD-Anwendungen die dritte Dimension (3D) hinzugekommen. Damit bezeichnet CAD auch die Bildung eines virtuellen Modells dreidimensionaler Objekte mit Hilfe eines Computers. Von diesem können die üblichen Technischen Zeichnungen abgeleitet und ausgegeben werden. Möglich ist auch, die Fertigungsmaschinen für technische Objekte direkt vom Computer aus anzusteuern. Ein besonderer Vorteil ist, vom bereits virtuell bestehenden dreidimensionalen Objekt eine beliebige räumliche Abbildung auf dem Bildschirm oder auf Papier zu erzeugen.

Die nächste Weiterentwicklung der CAD-Systeme erfolgte dann mit den 3D-parametrischen Lösungen.

CADAM

Unter der Bezeichnung CADAM versteht man ein seit den späten 70er Jahren erhältliches CAD-Programm für Großrechner, das im zweidimensionalen Bereich sehr einfach zu bedienen war. Später gab es dann auch das Professional Cadam für Unix-basierende Workstation, sowie Mirco Cadam, welches auf Personal Computer lauffähig war. Das CAD Programm wurde ursprünglich von der Firma Lockheed für den internen Gebrauch entwickelt und wurde 1975 von der Firma Dassault, einem Flugzeugbauer, aufgekauft. Diese verwendeten CADAM für den zweidimensionalen Bereich und nutzten eine Eigenproduktion namens CATIA für den dreidimensionalen Bereich im Flugzeugbau. Die CATIA Version V1 wurde 1982 als Add-on für CADAM auf den Markt gebracht und durch eine Vertriebskooperation mit IBM auch an andere Firmen verkauft. Im späteren Verlauf wurde CATIA unabhängiger und CADAM verlor an Bedeutung.

CADDS

CADDS - Computer Aided Design and Drafting Systems - von Computervision war eines der führenden 3D-CAD-Systeme der 80er Jahre. Erst übewiegend auf eigener Hardware CDS4000 lauffähig, wurde CADDS dann später auf Workstaiton u.a. von Sun Microsystems portiert. Die PC-basierenten Versionen Personal Designer (3D), Personal Drafter (2D) und Personal Machinist (CAM) haben sich trotz damals schon sehr starker Leistungsfähigkeit am Markt nicht durchsetzen können.  

CAE

Der Begriff Computer Aided Engineering (dt. rechnergestützte Entwicklung) fasst alle Möglichkeiten der Computerunterstützung von Arbeitsprozessen in der Technik zusammen.

CAM - Computer Aided Manufacturing - Rechnerunterstützte Fertigung

CAM ist das Fertigen (Arbeitsvorbereitung, Produktion, Montage) unter Zuhilfenahme von informationstechnischer Arbeitsmittel. Teilgebiete von CAM sind die rechnergestützte Arbeitsplanung (Erstellung von NC-Programmen für die Steuerung von (Werkzeug)Maschinen) und Qualitätssicherung, die Verwaltung der Betriebsmittel (Maschinen, Prüfmittel, Werkzeuge, Arbeitspläne, ...) sowie die Steuerung der Lager- und Transportsysteme.

CATIA

CATIA (Computer Aided Three-Dimensional Interactive Application) ist ein CAD-Programm der französischen Firma Dassault Systèmes, das ursprünglich für den Flugzeugbau entwickelt wurde und sich heute in verschiedenen Branchen etabliert hat.

CATIA wird vor allem in der Luftfahrt- (u.a. Boeing, Airbus) und Automobilindustrie (u.a. Daimler, Volkswagen-Konzern) sowie deren Zulieferern (Continental AG) als Standard-CAD-System eingesetzt, wird aber auch von Unternehmen im Energie- und Transportbereich (z.B. Alstom) angewendet.

CAQ - Computer-aided quality

Computer-aided quality (CAQ) steht für rechnerunterstützte Qualitätssicherung und ist ein Element des Qualitätsmanagements.

CAQ-Systeme analysieren (Prozessdatenanalyse, PDA), dokumentieren und archivieren qualitätsrelevante Daten zu Fertigungsprozessen. CAQ umfasst computergestützte Maßnahmen zur Planung und Durchführung der Qualitätssicherung.

CAx

Die Abkürzung CAx steht für computer-aided x, vereinzelt auch computer-assisted x, dt. meist computerunterstützt, rechnergestützt und ähnlich – wobei das x ein Platzhalter für verschiedene Buchstaben darstellt, die als Abkürzung für einzelne Ablaufabschnitte und Technologien der Produktion stehen. CAx umfasst die fertigungsbezogene angewandte Informatik in der Produktionswirtschaft und das Product Lifecycle Management.

Wichtige Abkürzungen aus der CAx-Welt sind:

  • CAD, computer-aided design, rechnergestützte Konstruktion
  • CAE, computer-aided engineering, rechnergestützte Entwicklung
  • CAM, computer-aided manufacturing, rechnergestützte Fertigung
  • CAQ, computer-aided quality assurance, rechnergestütztes Qualitätsmanagement
  • CAP, computer-aided planning, rechnergestützte Planung
  • CAI, computer-aided innovation, rechnergestütztes Erfinden

CFD - Computational Fluid Dynamics

Die numerische Strömungsmechanik (englisch: computational fluid dynamics, CFD) ist eine etablierte Methode der Strömungsmechanik. Sie hat das Ziel, strömungsmechanische Probleme approximativ mit numerischen Methoden zu lösen. Die benutzten Modellgleichungen sind meist Navier-Stokes-Gleichungen, Euler-Gleichungen oder Potentialgleichungen. Die Motivation hierzu ist, dass wichtige Probleme wie die Berechnung des Widerstandsbeiwerts sehr schnell zu nichtlinearen Problemen führen, die nur in Spezialfällen exakt lösbar sind. Die numerische Strömungsmechanik bietet dann eine kostengünstige Alternative zu Windkanal-Versuchen.

Die international gebräuchliche Abkürzung CFD wird etwa seit einer Konferenz der AIAA 1973 benutzt. Dort wurde auch die Verwendung von CFD als Werkzeug zum Design von Flugzeugen etabliert.

CIM - Computer-integrated manufacturing

CIM (von engl. computer-integrated manufacturing) steht für computerintegrierte Produktion. Es ist ein Sammelbegriff für verschiedene andere Tätigkeiten, die in einem Unternehmen durch den Computer unterstützt werden.

CIM wurde im Laufe der Jahre durch fortschreitende Entwicklung der Software und Zusammenführung verschiedener Disziplinen innerhalb der Unternehmen durch PLM (Product Lifecycle Management) fortgeführt.

Cimatron

Die Cimatron Ltd. ist ein Hersteller von CAD/CAM-Software mit Sitz in Tel Aviv in Israel. CimatronE ist eine ab September 2001 vertriebene CAD/CAM-Softwarelösung für den Werkzeug- und Formenbau und die Fertigungsindustrie. Die Software wird bei kleinen und mittleren Unternehmen der Automobil- und Flugzeugindustrie für CAD-Entwicklung von Kunststoff-Spritzguss-Produkten und Werkzeugen sowie für die Steuerung der CNC-Werkzeugmaschinen eingesetzt. Angeboten wird auch eine für die Schuhherstellung angepasste Version der Software.

CNC - Computerized Numerical Control

Computerized Numerical Control (CNC), übersetzt „computerisierte numerische Steuerung“, ist eine elektronische Methode zur Steuerung und Regelung von Werkzeugmaschinen (CNC-Maschinen), bzw. die dafür eingesetzten Geräte (Controller, Computer).

Computervision

Computervision (CV) war in den 1980er Jahren einer der bedeutendsten CAD-Programmhersteller der Welt. Erfolgreich waren das parametrische CAD-Programm CADDS, sowie das auch von Prime Computer vertriebene MEDUSA, das besonders im mittelständischen Maschinenbau und Anlagenbau eingesetzt wurde.

1988 übernahm Prime Computer den Hersteller von schlüsselfertigen Systemen Computervision. Prime gliederte sich in die zwei Säulen Prime Hardware, die für die proprietären Rechner zuständig war, sowie Prime Computervision, die für das CAD/CAM-Geschäft mit MEDUSA und CADDS zuständig war.

Nach Einstellung der proprietären PrimOS-Rechnerproduktion und Abgabe der Wartungsverpflichtungen an einen anderen Hersteller folgte eine Konzentration auf das CADCAM-Softwaregeschäft mit Umbenennung von Prime Computervision in Computervision. 1998 erfolgte die Übernahme von Computervision durch die Parametric Technology Corporation (PTC).

Dassault Systèmes

Dassault Systèmes ist ein französisches Software-Entwicklungsunternehmen, das am 5. Juni 1981 als eigene Konzerngesellschaft des Unternehmens Dassault Aviation gegründet wurde. Dassault ist Entwickler von CATIA, einer CAD/CAM-Anwendung und gehört zur Groupe Dassault.

Im Laufe der Unternehmensgeschichte wurden weitere Softwaresysteme aus anderen Bereichen der industriell genutzten Software in das Produktportfolio von Dassault aufgenommen. Unter anderem DELMIA für Themen der Produktionsplanung, -simulation und Planungsabsicherung, sowie ENOVIA als PDM/PLM-System.

Der Vertrieb von CATIA wurde lange Zeit exklusiv von IBM mit dessen Partnern durchgeführt. Seit Januar 2008 hat Dassault ein eigenes Vertriebssnetz aufgebaut. Dafür wurden überwiegend die ehemaligen IBM Business Partner als Value Added Reseller (VAR) integriert.

Dassault Systèmes hatte Ende 2008 über 7800 Mitarbeiter, die über 100.000 Kunden in mehr als 80 Ländern betreuen.

Digitale Fabrik - digital factory

Der Begriff "Digitale Fabrik" bezeichnet die Planungsansätze, die darauf abzielen, bereits vor dem Aufbau einer Fabrik bzw. eines Fertigungssystems ein möglichst realistisches Abbild des zukünftigen Produktionsablaufes im Computer zu erzeugen. Dabei werden sowohl CAD-Syteme zur geometrischen Darstellung des Aufbaus der Fertigungsanlagen, als auch Simulationssysteme zur Untersuchung des dynamischen Produktionsablaufes eingesetzt. Zu den Simulationswerkzeugen zählen: Material-, Prozess- und Ergonomiesimulation. Ergänzt werden diese Werkzeuge mit integrierten Tools für Layout- und Fabrikplanung sowie Virtual-Reality-Systeme zur 3D-Visualisierung.
Mit Hilfe der Planungsumgebung "Digitale Fabrik" sollen alle Prozesse abgebildet werden, um eine Fertigung zu planen, zu optimieren und zu überprüfen.

DOORS

DOORS (Dynamic Object Oriented Requirements System) ist eine Software für das Anforderungsmanagement und wurde von Telelogic entwickelt.

Es ermöglicht strukturierte Aufzeichnung und Verwaltung von Anforderungen (Objekten), die mit Attributen versehen werden können, die der Anwender ausgewählt hat. Um die Anforderungen unterscheiden zu können, versieht DOORS die Objekte jeweils mit einer eindeutigen Identifizierungsnummer.

Für die Verfolgung von Anforderungen während des Projektablaufs (Tracing) können Objekte mit einander verlinkt werden. DOORS basiert auf einer proprietären Datenbank. Es stehen diverse Analyse-Tools zur Verfügung. Eine Automatisierung von Bedienungsabläufen ist mit der Skriptsprache DXL (DOORS eXtended Language) möglich.

DOORS wird unter anderem im Bereich der Luftfahrt, der Automobilindustrie und der Bahntechnik angewendet

DXF

Das Drawing Interchange Format (DXF) ist ein von der Firma Autodesk spezifiziertes Dateiformat zum CAD-Datenaustausch und wurde für das CAD-Programm AutoCAD entwickelt. Eine DXF-Datei beschreibt ein CAD-Modell (z. B. eine Zeichnung) als Text nach dem ASCII-Standard. In der Anfangszeit wurden noch Binärdateien verwendet. Die Dokumentation des Dateiformates ist frei zugänglich. Als Vektorgrafikformat ist ein Import von DXF in viele Grafikprogramme ähnlich wie bei der Plottersprache HPGL möglich.

E-CAD

ECAD-Systeme bieten Branchenlösungen für die Elekttrotechnik. ECAD-Systeme unterstützen u.a. bei der Generierung von Stromlaufplänen, die die "Hardware" beschreiben, sowie bei der Erstellung von Programmen für Speicher-Programmierbare-Steuerungen (=SPS) oder Prozeßleitsysteme (PLS) mit den dazugehörigen Anweisungslisten und Funktionsplänen.
Im Gegensatz zu den Mechanik-CAD-Systemen steht bei ECAD-Systemen der Einsatz von Symbolbibliotheken sowie die Wiederverwendung von Modulen ( Anlageteilen ) im Vordergrund. Die verwendeten Symbole sind oftmals mit Attributen versehen, so dass auswertbare, intelligente Zeichnungen entstehen. Darüber hinaus besitzen die Programme das nötige "Fach- Know-How", um die gezeichneten Pläne auf Korrektheit zu überprüfen bzw. mit weiteren Attributen zu versehen.

FEM - Finite-Elemente-Methode

Die Finite-Elemente-Methode, kurz FEM, oder auch „Methode der finiten Elemente“, ist ein numerisches Verfahren zur näherungsweisen Lösung, insbesondere elliptischer partieller Differentialgleichungen mit Randbedingungen. Sie ist auch ein weit verbreitetes modernes Berechnungsverfahren im Ingenieurwesen.

Mit der FE-Methode können Probleme aus verschiedenen physikalischen Disziplinen berechnet werden, da es sich grundsätzlich um ein numerisches Verfahren zur Lösung von Differentialgleichungen handelt. Zunächst wird das Berechnungsgebiet in eine beliebig große Anzahl Elemente unterteilt. Diese Elemente sind „endlich" (finit) und nicht unendlich (infinit) klein. Das Aufteilen des Gebiets in eine bestimmte Anzahl Elemente finiter Größe, die sich mit einer endlichen Zahl von Parametern beschreiben lassen, gab der Methode den Namen „Finite-Elemente-Methode".

Freiformkurven und -flächen

Freiformkurven und -flächen lassen sich mittels Splines, hier gemeint also stückweise polynomiale Funktionen, beschreiben. Das Prinzip kann von den zweidimensionalen Kurven auf dreidimensionale Flächen erweitert werden.

Google

Google ist eine Suchmaschine des US-Unternehmens Google Inc. Übereinstimmende Statistiken zeigen mit Marktanteilen von mehr als 80 Prozent aller weltweiten Suchanfragen Google als Marktführer unter den Internet-Suchmaschinen.

Graphiktablett - Digitalisiertablett

Bei dem "Graphiktablett" handelt es sich um ein Eingabegerät mit einer in der Regel rechteckigen, ebenen, mit Sensoren bestückten Oberfläche. Auf dieser Oberfläche kann mit einem Stift (engl. Stylus oder pen) freihändig gezeichnet werden. Die Sensoren übertragen die Impulse an das CAD-Programm- setzen also die Lage der Stiftspitze in eine Position auf der Zeichenfläche am Bildschirm um. Durch Nachzeichnen einer (Papier)Vorlage, die auf die Tablettoberfläche gespannt ist, mit dem Stift werden die entsprechenden Koordinaten erfasst und dadurch ein digitales Abbild erzeugt (digitalisieren).
Die Sensoren reagieren auf Druck, funktionieren elektromagnetisch oder über Ultraschall. Es kommen Stifte mit Kabelverbindung zum Tablett, kabellose Stifte oder drucksensitive Stifte zum Einsatz. Als Alternativen werden verwendet: die Ditialisier-, Fadenkreuzlupe oder die Maus.

Heute werden "Digitizer" aufgund der intuitiven Benutzereingaben moderner CAD-Systeme am Bildschirm kaum noch eingesetzt.

Hewlett-Packard

Die Hewlett-Packard Company [ˈhjuːlɪt ˈpækəd] (HP) ist eine der größten US-amerikanischen Technologiefirmen, registriert in Wilmington, Delaware und mit Firmenzentrale in Palo Alto, Kalifornien. HP ist das umsatzstärkste IT-Unternehmen der Welt (vor IBM) und war das erste Technologieunternehmen im Silicon Valley. Zu Hewlett-Packard gehören der Computerhersteller Compaq und Palm, ein Hersteller von PDAs und Smartphones. Die deutsche Hauptniederlassung befindet sich in Böblingen.

Hewlett-Packard hat jahrelang das 2D-CAD CAD-System ME 10 entwickelt und vermarktet.

IBM

Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk bei North Castle im US-Bundesstaat New York. Es ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Hardware, Software und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie eines der größten Beratungsunternehmen. IBM ist der weltweit zweitgrößte Softwarehersteller gemessen am Umsatz. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit mehr als 380.000, in Deutschland etwa 21.000 Mitarbeiter.

ICIDO

Die Firma ICIDO wurde im Jahr 2000 als Ableger des Fraunhofer-Institutes für Arbeitswirtschaft und Organisation gegründet und befasst sich mit der kommerziellen Anwendung der Virtuellen Realität (VR). Der Firmenname leitet sich ab von „I see I do“ (engl. für Ich sehe, ich mache) und verdeutlicht das Unternehmenskonzept, durch das Sichtbarmachen von Dingen Entscheidungen zu unterstützen.
Virtuelle Realität macht komplexe Produkte begreifbar

Im Jahr 2007 fusionierte ICIDO mit vrcom, einer anderen deutschen Firma im Bereich der virtuellen Entwicklung und Gestaltung, die aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung hervorgegangen war, und zählt seitdem zu den Marktführern im Bereich VR-Anwendungen. Basierend auf einer Marktuntersuchung aus dem Jahr 2008 durch das „Economic Engineering Magazin“ besitzt ICIDO einen weltweiten Marktanteil von fast 20 %.

I-deas

I-deas ist eine kommerzielle CAD-Software für die 3D-Konstruktion, die ursprünglich von der Firma Structural Dynamics Research Corporation (SDRC) entwickelt worden ist. SDRC wurde 2001 von dem Unternehmen Electronic Data Systems (EDS) übernommen und mit dem gleichzeitig durch EDS erworbenen Wettbewerber Unigraphics Solutions zusammengeführt. Das CAD-Produkt Unigraphics der Unigraphics Solutions und die von SDRC entwickelte CAD-Software I-deas werden in das gemeinsame neue CAD-Programm NX überführt. Zur Zeit (März 2007) wird I-DEAS noch unter dem Namen I-deas (NX Series) vertrieben.

IGES

IGES ist die Abkürzung für "Initial Graphics Exchange Specification". Dabei handelt es sich um eine in den USA unter Federführung des National Bureau of Standards entwickelte Schnittstelle: Sie ist auf die Übertragung von geometrischen Daten zwischen verschiedenen CAD-Systemen - vor allem im Bereich der mechanischen Konstruktion - ausgerichtet.

JT

JT (= Jupiter Tesselation) ist eine Technologie zur Erzeugung von Visualisierungsmodellen in einem kompakten, aber inhaltsreichem Datenformat.
Bei dem Format DirectModel- bekannt unter dem Namen JT- handelt es ich um einen Quasistandard in der Automobil- und Luftfahrtindustrie für die Visualisierung von 3D-Geometrien, sowie deren Analyse und Optimierung.
JT kann über einen Translationsprozess aus vielen CAD-Systemen generiert werden. Das Datenmodell unterstützt unterschiedliche Repräsentationen der CAD-Geometrie: von einfachen Dreiecksflächen bis hin zur filigranen Brep-Geometrie. Auch Struktur- und Metadaten werden von JT unterstützt.

IT-Open (www.jtopen.com) ist eine Interessengemeinschaft von Endanwendern, Software-Herstellern, akademischen Partnern und unterstützenden Organisationen zur Förderung der JT-Technologie.

KBE - Knowledge Based Engineering

Knowledge Based Engineering sind Methoden zur Integration von Fachwissen, Regeln und Prozessabläufen in den Konstruktionsprozess.
KBE ist eine Schlüsseltechnologie, mit der sich Unternehmen heute nennenswerte Wettbewerbsvorteile in der Produktentwicklung sichern können.

KDA - Knowledge Driven Automation

Regel- und wissensbasierte Automatisierung entlang der technischen Prozesskette.

Siemens PLM sieht KDA als neue Kerntechnologie für sein CAD/ CAM/ CAE-System an, die als technologische Weiterentwicklung über die Technik der Parametrik und Formelemente hinausgeht. Als Basis dazu dienen die Feature- und Wave-Technologie, die komplexe Baugruppen-Konfigurationen und ein strukturiertes Top-Down-Verfahren ermöglichen, sowie der Wizard-Technik zur Unterstützung des Anwenders bei der Durchführung von komplexen Prozessen. Darüber hinaus werden regelbasierte Mechanismen integriert.

LED-Plotter

LED steht für Light-Emitting-Diode. Diese Technologie entspricht der von Laserdruckern. Statt einer Lasereinheit kommt jedoch die LED-Einheit zum Einsatz. Zu finden ist dieses Verfahren vorwiegend bei großformatigen Plottern.

ME 10

ME10, heute OneSpace Designer Drafting ist ein CAD-Programm ausschließlich für zweidimensionale Zeichnungen, das vor allem im Maschinenbau und in der Elektromechanik verbreitet ist.

Das Programm wurde von Hewlett Packard in Deutschland entwickelt. 1986 veröffentlichte HP die erste Version. Innerhalb von Hewlett Packard entwickelte die Abteilung MDD (Mechanical Design Division) ME10 weiter. Diese Abteilung wurde 1996 ausgegliedert und als CoCreate Software GmbH als Tochtergesellschaft von Hewlett-Packard gegründet. Im Jahr 2000 wurde dann mit Hilfe von Investmentgesellschaften ein Management-Buy-out (MBO) initiiert. Damit ist CoCreate eine eigenständige Gesellschaft und mit weltweit 450 Mitarbeitern in 30 Ländern vertreten.

MEDUSA

MEDUSA ist ein 2D-CAD-Programm, welches in den 80er und 90er Jahren besonders in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Schiffbau- und Zuliefer-Industrie eingesetzt wurde. Als Hardware wurden größtenteils Workstation aus dem Hause DEC mit dem Betriebssystem VMS genutzt.

Die Software ist heute sowohl unter Microsoft Windows als auch unter Sun Solaris und HP-UX verfügbar. Eine Linux-Version ist Anfang September 2005 erschienen.

NX

NX ist ein interaktives CAD/CAM/CAE-System (computer-aided design / computer-aided manufacturing / computer-aided engineering). Ursprünglich von Unigraphics Solutions auf Basis des eigenen Parasolid-Modellierkerns entwickelt, wurde das Unternehmen von Siemens übernommen und firmiert seitdem als Siemens PLM Software, welche die Software weiterentwickeln und vertreiben.

NX hat sich in vielen wichtigen Industriebranchen als Standard-CAD-System etabliert. Die gesamte Schiffbauindustrie inklusive deren Zulieferer, viele Unternehmen des Maschinen-baus sowie Hersteller von Konsum- und Investitionsgütern nutzen heute die Vorzüge von UNIGRAPHICS/NX. Die Möglichkeiten dieser neuartigen parametrisch-assoziativen Anwendung für die Produktentwicklung gehen weit über das reine Erstellen von CAD Modellen in 3D und deren Zeichnungsableitung hinaus. Sie reichen vom Designkonzept bis hin zur Festigkeits- und Herstellbarkeitsanalyse ganzer Bauteilfamilien. Um die damit möglichen Synergien für die Produktentwicklung nutzen zu können, benötigen Anwender fundierte Kenntnissen bezüglich des methodischen Umgangs mit diesem System.

NX wird weltweit eingesetzt und ist eines der 3 verbleibenden High-End-CAD/CAM-Produkte (neben CATIA und Pro/Engineer). In Deutschland wird es ebenfalls von zahlreichen, namhaften Firmen eingesetzt (Opel, Bosch, Siemens, MTU Aero Engines, Linde, HILTI, Continental, MAN Roland, KUKA , OSRAM , ThyssenKrupp u.v.m.).

OpenGL - Open Graphics Library

OpenGL ist ein Quasi-Standard für Grafiksysteme unter UNIX und Windows, der ursprünglich von Silicon Graphics entwickelt wurde. OpenGL erlaubt die hardware-nahe Darstellung von 3D-Geometrien. Dafür werden Methoden zum Rendern komplexer 3D-Geometrien bereitgestellt. OpenGL enthält Funktionen u. a. für Texture-Mapping, Transparenz, Anti-Aliasing, und Effekte wie Nebel und Rauch.
OpenGL ist eine Spezifikation für ein plattform- und programmiersprachenunabhängiges API (Application Programming Interface) zur Entwicklung von 3D-Computergrafik. Der OpenGL-Standard beschreibt etwa 250 Befehle, die die Darstellung komplexer 3D-Szenen in Echtzeit erlauben. Hersteller können jedoch auch eigene Erweiterungen definieren.

Parasolid

Bei Parasolid handelt es sich um einen 3D-CAD-Volumenmodellierkernel der Firma Unigraphics Solution, heute Siemens PLM. Parasolid stellt eine Bibliothek mit C++-Funktionen bereit. Parasolid ist nicht nur Grundlage der Systeme von Unigraphics Solutions (SolidEdge und UNIGRAPHICS), sondern auch von über 60 weiteren CAD- Systemen, Finite-Elemente-Analyse- und NC-Programmen unterschiedlicher Anbieter- wie z.B. ANSYS, Anvil Express, Bentley Systems, CADKEY, DesignWave, Esprit, MacNeal-Schwendler, MasterCAM, Mechanical Dynamics, MicroStation, Solid Edge, SolidWorks, SURFCAM, TopCad, TopCam, Unigraphics, VISI-CAD, VisualMill.

PDM - Product Data Management - Produktdatenmanagement

Ein Produktdatenmanagement-System unterstützt IT-Prozesse in der Produktentwicklung- unter Einbeziehung von externen Partnern (Kunden und Lieferanten) eines Unternehmens. Als technische Datenbank- und Kommunikationssystem bildet es die Integrations- und Kommunikationsplattform für unterschiedliche Cax-Systeme als Kern einer PLM (Product Lifecycle Management) Strategie
Ein PDM-System unterstützt die Erfassung, Bearbeitung und Verwaltung der digitalen Produktbeschreibung (=der Produkt beschreibenden Daten) sowie die Organisation der Abläufe innerhalb der industriellen Prozessketten.
PDM ist aus den so genannten "Engineering Data Management"-Systemen hervorgegangen, die zur integrierten Verwaltung von Produktdaten eingesetzt wurden und die den Fokus auf der Produktentwicklung hatten.
PDM- Systeme sollten Schnittstellen zur ERP- und PPS-Systemen bereitstellen, um Produktentwicklungsdaten und betriebswirtschaftliche Daten zu koppeln.

PDM-Systeme können nicht nur Stücklisten zusammenstellen, Daten ablegen oder Zeichnungen verwalten, sondern auch Prozesse und Zugriffsrechte bestimmen und festlegen. Dazu zählen die Verwaltung von Änderungen, von betriebsinternen Abläufen (wie z. B. Entwicklungs- und Produktionsfreigaben), sowie die Unterstützung bei der Zusammenstellung und Übergabe von Daten.

PDM-Systeme sind aus den Zeichnungsverwaltungssystemen hervorgegangen. Ein PDM-System ist ein Instrument der Prozesssteuerung

PLM - Product Lifecycle Management

Product-Lifecycle-Management (PLM, deutsch: Produktlebenszyklusmanagement) bezeichnet ein strategisches Konzept zum Management eines Produktes über seinen gesamten Lebenszyklus. Dieses Konzept umfasst sowohl unterstützende IT-Systeme als auch Methoden, Prozesse und Organisationsstrukturen. PLM ist nicht zu verwechseln mit Produktdatenmanagement (PDM), auch wenn dieses System in der Regel eine zentrale Rolle in der Umsetzung spielt, um damit alle Daten, die bei der Entwicklung, Produktion, Lagerhaltung und dem Vertrieb eines Produkts anfallen, einheitlich zu speichern, zu verwalten und abzurufen. Im Idealfall greifen alle Bereiche bzw. Systeme, die mit einem Produkt in Berührung kommen, auf eine gemeinsame Datenbasis zu: Von der Planung (PPS/ERP), Konstruktion (CAD), Berechnung (CAE) und Fertigung (CAM) bis zum Controlling, Vertrieb und Service.

PLM ist kein in sich geschlossenes System und keine käufliche IT-Lösung, sondern ein strategisches Konzept, das durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen betriebsspezifisch umgesetzt werden muss.

Gleichwohl hat sich in der Software-Industrie die Produktkategorie PLM-Software etabliert. Je nach Hersteller unterscheidet sich der Funktions- und Leistungsumfang.

Wichtige Tools zur Umsetzung eines PLM-Konzeptes sind PDM- und ERP-Systeme, die den Großteil der anfallenden und zu verwaltenden Daten und Prozesse aufnehmen. Weitere wichtige Komponenten sind das Supply-Chain-Management (SCM) und das Kundenbeziehungsmanagement (CRM).

Postprozessor

Ein Postprozessor ist ein Computerprogramm, das die Ergebnisse eines anderen Programms in ein neues Format umwandelt.

Bei CNC-Maschinen in der Fertigung dient ein Postprozessor beispielsweise dazu, ein maschinenunabhängiges Programm, das die Herstellungsschritte eines Werkstücks beschreibt, in ein maschinenabhängiges Format zu verwandeln. Ein allgemein verwendbares Programm dient zur Erarbeitung der einzelnen Schritte. Jede Maschine kann dann ihren speziellen Postprozessor haben, der das Format in ein für sie lesbares Format konvertiert, moderne Fertigungsmaschinen bzw. CNC Steuerungen benötigen jedoch keine solche Konvertierung mehr, da diese schon direkt aus maschinenunabhängigen Formaten interpretieren können. z. B.: Sinumerik 840D von Siemens

Produktkonfigurator

Ein Produktkonfigurator dient zur regelbasierenden Konfiguration modularer Maschinen oder Anlagen, sowie der dreidimensionalen Visualisierung und der funktionalen Präsentation - auch durch Vertriebsmitarbeiter also unabhängig von Konstruktion und Produktentwicklung. Dabei können Informationen aus ERP-, CAD-, CRM- und PDM-Systemen übernommen werden.
Der Konfigurator bildet einen hierarchischen Produktkatalog ab und stellt eine Bibliothek vorhandener Lösungen bereit. Für die Vertriebspositionen werden Preise automatisch ermittelt. Der Konfigurator warnt vor Konflikten, die bei der Zusammenstellung auftreten.

Eine CAD-Automationslösungen generiert automatisch alle CAD-Daten für die Auftragsgewinnung und Auftragserfüllung: 3D-Modelle, 3D-Baugruppen und 2D-Zeichnungen sowie Stücklisten.

QMS - Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement oder QM bezeichnet alle organisierten Maßnahmen, die der Verbesserung von Produkten, Prozessen oder Leistungen[1] jeglicher Art dienen. Qualitätsmanagement ist eine Kernaufgabe des Managements. In Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Gesundheitsversorgung, Arznei- und Lebensmittelherstellung ist das Qualitätsmanagementsystem vorgeschrieben.

Rapid Prototyping

Rapid Prototyping (deutsch schneller Prototypenbau) ist ein Verfahren zur schnellen Herstellung von Musterbauteilen ausgehend von Konstruktionsdaten.

Rapid-Prototyping-Verfahren sind somit Fertigungsverfahren, die das Ziel haben, vorhandene CAD-Daten möglichst ohne manuelle Umwege oder Formen direkt und schnell in Werkstücke umzusetzen. Die für diese Verfahrensgruppe relevante Datenschnittstelle ist das STL-Format. Die unter dem Begriff des Rapid Prototyping seit den 1980er Jahren bekannt gewordenen Verfahren sind in der Regel Urformverfahren, die das Werkstück schichtweise aus formlosem oder formneutralem Material unter Nutzung physikalischer und/oder chemischer Effekte aufbauen.

SAP

Die SAP AG ist der größte europäische und weltweit viertgrößte Softwarehersteller. Der Hauptsitz befindet sich im badischen Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis). Tätigkeitsschwerpunkt ist die Entwicklung von Software zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens wie Buchführung, Controlling, Vertrieb, Einkauf, Produktion, Lagerhaltung und Personalwesen.

SGI - Silicon Graphics

SGI, bekannt auch unter dem alten Firmennamen Silicon Graphics Incorporated (bis 1999), ist ein Hersteller von Computern, die besonders auf dem Gebiet der grafischen Darstellung leistungsstark sind (Grafik-Workstation). SGI initiierte die OpenGL-Spezifikation und ist Mitglied des Architecture Review Board von OpenGL. Noch heute ist OpenGL eine registrierte Marke der Firma.

Am 1. April 2009 beantragte SGI Gläubigerschutz nach US-Insolvenzrecht (Chapter 11). Rackable Systems übernahm das insolvente Unternehmen und firmiert seitdem unter der Marke SGI.

Simultanious Engineering - SE

Mit "Simultanious Engineering" bezeichnet man die abteilungs- /firmenübergreifende Zusammenarbeit bei der Durchführung der Ingenieursaufgaben. Die verschiedenen, fachspezifischen Arbeiten werden eigenverantwortlich und zeitlich parallel durchgeführt.
Ziel ist es, Arbeitsschritte von der Konzeption bis zur Produktionsvorbereitung in der Fertigung, die klassisch nacheinander ausgeführt werden soweit, wie möglich parallel zu bearbeiten und so die Gesamtablaufzeit zu reduzieren. Erreichbar ist dies durch ein zentrales 3D-CAD-Datenmodell, über das die Kommunikation aller an der Entwicklung beteiligter Stellen läuft. Durch die geänderten Arbeitsabläufe erhält der Konstrukteur viel früher Informationen aus der Fertigung und kann diese in seine Tätigkeit einfließen lassen. Technologisch bedingte Nacharbeiten nach und während des Konstruktionsprozesses entfallen dadurch oftmals.
Im Gegensatz zum "Concurrent Engineering" werden beim "Simultanious Engineering" auch die Produktionseinrichtungen parallel zum neuen Produkt entwickelt.

STEP - Standard for the Exchange of Product Model Data

Bei STEP handelt es sich um eine von der ISO initiierte Schnittstellennorm (ISO 10303), die über den reinen Geometriedatenaustausch (wie über DXF oder IGES) hinausgeht. Mit STEP sollen möglichst alle Produktdaten, die während der Produktlebensdauer anfallen, dargestellt und zwischen unterschiedlichen CAx-Systemen übertragen werden können. Dazu zählen sämtliche Informationen eines Produktes- vom Erstentwurf bis zur Stillegung. Daten fallen in der Konstruktion, Berechnung, Fertigung, Montage, Qualtitätssicherung, Wartung und Betrieb an. Das Produktmodellkonzept von STEP beruht auf der Erzeugung eines Gesamtmodells, das sich in Paritalmodelle mit bestimmten, abgegrenzten Informationsinhalten gliedert, die miteinander verknüpft sind und so in Beziehung zueinander stehen. STEP beinhaltet demnach mehrere Standards, die über eine spezielle Sprache definiert werden und die aus sogenannten Parts, Application Protocols und Conformance Classes bestehen.

In der Geometriebeschreibung können sämtliche Formen (Draht-, Flächen-, Volumenmodelle) von CAD-Datenmodellen integriert werden.

Das Application Protocol AP 203 Class 2 beschreibt Draht- und Flächenmodelle, Class 4 definiert Flächenmodelle mit Topologie und Class 6 ist für Volumenmodelle zuständig.
AP 214 ist speziell für die Automobilindustrie gedacht und kann z. B. Strukturinformationen (Farben, Ebenen, Gruppen) übertragen. Mit STEP besteht die Möglichkeit bei Zusammenbauten Informationen über die hierarchische Struktur weiterzugeben.

Sun Microsystems

Sun Microsystems ist ein in Santa Clara ansässiger Hersteller von Computern und Software, der seit dem 27. Januar 2010 eine 100%-ige Tochter der Oracle Corporation ist.

In den 90er Jahren war Sun eine führender Hardware-Plattform aller gängigen High-End CAD-Systeme.

Synchronous Technology

Synchronous Technology (ST) bezeichnet eine neuartige historienlose Bauteil bzw. Baugruppenmodellierung. Diese Methodik zum erstellen und ändern, steht derzeit für die CAD-Systeme NX und Solid Edge zur Verfügung

Teamcenter

Teamcenter ist ein Programmpaket, welches die Verwaltung der Konstruktionsdaten (PDM) und die Konstruktion im Firmenverbund (cPD bzw.cPDM ) unterstützt.

Technischer Produktdesigner

Der "Technischer Produktdesigner" ist ein seit dem August 2005 anerkannter Ausbildungsberuf. Er ist kein Ersatz für den bisherigen Beruf des Technischen Zeichners, sondern eine Erweiterung in die 3D-Anwendung. Der "Technische Produktdesigner" steht für das Berufsbild des Modellierers für vernetzte Strukturen in den Produktionsprozessen.

Tecnomatix

Entwickler der Software-Lösungen für Planung, Überwachung und Steuerung von Produktionsprozessen (Manufacturing Process Management (MPM)) und Produktionsmanagement an die Automobil-, Elektronik- und Luftfahrtindustrie sowie weitere produzierende Industriezweige.

Tecnomatix wurde zum 1. April 2005 durch die UGS Corporation übernommen.

Telelogic

Telelogic AB (Stockholm Exchange:TLOG) ist ein multinationales Unternehmen von IBM für Software und Service mit Sitz in Malmö, Schweden und mehr als 1300 Mitarbeitern. Telelogic wurde 1983 als Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der Televerket gegründet.

Telelogic ist weltweit führend mit seiner Software für Anforderungsmanagement (DOORS).

Unigraphics

Unigraphics - einer der Pioniere unter den High-End CAD/CAM/CAE-Systemen. Heute unter dem Namen NX (geläufig im Volksmund immer noch UG oder UG NX) wird die Software von Siemens PLM vertrieben.

Lohnenswert der Blick auf das Unigraphics Virtuelle Museum.

VR - Virtuelle Realität

Als virtuelle Realität oder Virtual Reality (engl.), kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet. Eine Vermischung der virtuellen Realität und der reinen Realität wird gemischte Realität genannt.

Marktführer in Deutschland ist ICIDO.

Wissensbasierte Konstruktion

Unter wissensbasierter Konstruktion (engl. Knowledgebased Engineering, KBE) verstehen wir die Integration von Fachwissen, Regeln oder Prozessabläufen in die CAD-Konstruktion. Eine effiziente KBE-Umgebung entlastet in erster Linie den Konstrukteur von zeitraubenden Routinetätigkeiten und gewährleistet durch Standardisierung die Nachvollziehbarkeit von Entwicklungsprozessen.

XML - Extensible Markup Language

Die Extensible Markup Language (engl. für „erweiterbare Auszeichnungssprache“), abgekürzt XML, ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdaten. XML wird u. a. für den plattform- und implementationsunabhängigen Austausch von Daten zwischen Computersystemen eingesetzt, insbesondere über das Internet.

Yahoo

Yahoo ist eines der weltweit größten Internetunternehmen mit Sitz in Sunnyvale (Kalifornien, Vereinigte Staaten). Mit über 590 Millionen Nutzern weltweit zählt Yahoo zu den erfolgreichsten und größten Internetportalen mit Online-Produkten und -diensten für Privat- und Geschäftskunden.

Zuken

Zuken ist der Entwickler der Lösung CADSTAR für PCB Design. Durchgängiger elektronischer Entwicklungsprozess vom Systemdesign auf Schema-, Platinen- und FPGA-Ebene über Leiterplattenlayout, Signalintegrität und Analyse bis zur Fertigung.

Quellen: Wikipedia, Internet und eigene Recherchen